Die Reaktionen auf „Verdammte Stille“

Für uns alle war es ein fantastischer Moment, als wir im November 2019 das erste Mal unsere LP „Verdammte Stille“ in den Händen halten und hören durften. Das Ergebnis von monatelanger Arbeit und vor allem von jeder Menge Leidenschaft, mit dem wir alle sehr glücklich waren (und bis heute sind). Zumal wir, vom Mixen und Mastern abgesehen, alles komplett in Eigenregie gemacht haben. DIY ist für uns keine Worthülse.

Was uns mindestens genauso sehr gefreut hat: die Besprechungen der Platte. Die Reviews fielen durch die Bank positiv bis begeistert aus – von einer Ausnahme abgesehen, die aber von vornherein einkalkuliert war.

Nachfolgend ein Überblick über alle Besprechungen zu „Verdammte Stille“, die online nachzulesen sind. Weil die Fanzines und Magazine auf Klicks angewiesen sind, gibt´s hier jeweils nur einen kurzen Auszug und anschließend den Link zum Review.

Viel Spaß!

„Zwölf Songs, die sich kritisch mit ihrer Umwelt auseinandersetzen, gegen all das, was hier schiefläuft – Rechtsruck, „besorgte Bürger“, Gentrifizierung, Konsumrausch, Rüstungswahnsinn und so weiter. Dabei gibt es keinen besserwisserischen erhobenen Zeigefinger, sondern nur den ausgestreckten Mittelfinger ohne sich an platten Floskeln abzuarbeiten. GRAUPAUSE könnten ohne Probleme mit Bands wie ZSK, ALARMSIGNAL oder DENKZETTEL auf Tour gehen.“

OX (https://bit.ly/3lr35aA)

„Viel Melodie, viel Aussage und ordentlich Tempo gegen eine kaputte und düstere Welt hält dieses ganz und gar nicht stille Album parat, was auf der einen Seite nach alten FAHNENFLUCHT klingt, auf der anderen Seite aber auch mal nach punkigen und hastigen TURBOSTAAT, in jeden Fall aber erfrischend. Im Meer der unzähligen Deutschpunkproduktionen versinken GRAUPAUSE damit jedenfalls nicht und dürften nach und nach für Aufmerksamkeit sorgen.“

UGLYPUNK (https://bit.ly/3jCbmI9)

„Graupause legen den Finger… nee, eigentlich eher die Faust in die Wunde, prangern an und setzten ihre Fausthiebe dort an, wo es jedem empfindlich weh tut – „Es brennt“ überall lichterloh und fraglich, ob es beim „Geschäft mit dem Tod“ überhaupt noch möglich ist ein „S.O.S.“ abzusetzen. Graupause sind rau, frisch und ehrlich… und haben ihr Herz garantiert am „linken“ Fleck.“

HANDWRITTEN MAG (https://bit.ly/2GsPBwf)

„Harmonische Melodien und flotte Rhythmen, die mit Barré und Mittelfinger serviert werden, straight und druckvoll. Da schwelt im jeden Ton ein widerständiger Geist mit, der die Faust aus der Tasche holt und auf die Barrikaden springt. Punk, der dich nicht im Regen stehen lässt und ganz unkompliziert ehrlich rüberkommt.“

UNDERDOG FANZINE (https://bit.ly/2SDtHbS)

„Wer also straighten Punkrock mit ordentlich Arschtritt, Inhalt und tollen Melodien mag, sollte hier unbedingt reinhören.“

CRAZY UNITED (https://bit.ly/3jI0c4z)

„Eine Band, die sicherlich Melodien schreibt, die fernab von jedem grauen Schimmer sind und sehr bunt dargeboten werden. Flotte Rhythmen. Gute, treffende Texte und einfach ein Punkalbum, das Spaß macht. Weil es eben bunt und frisch daher kommt. (…) Punksongs, die rebellisch, laut und treffend daherkommen.“

TOUGH MAGAZINE (https://bit.ly/3nwBAOL)

„Nun, wer auf Rhythmik und Spontanität, einer frischen Brise Leidenschaft mit einer gewissen Wut im Bauch steht, bekommt auf „Verdammte Stille“ genau das, was er braucht. Hierbei geben sich knackige Melodien, viele Harmonien, aber auch eine gewisse Schwere gegenseitig die Klinke in die Hand und sorgen für 15 [Anmerkung unsererseits: Es sind zwölf Songs, zu denen sich drei Interludes – also klangliche Spielereien zwischen einzelnen Stücken – gesellen, auf die wir nicht verzichten konnten und wollten.] astreine Nummern, die  auf den Alltagsmist aufmerksam machen und musikalisch wie textlich Hoffnung auf Besserung geben.“

POWER METAL (https://bit.ly/311GauP)

„Punkrock ist angesagt. Und zwar richtig guter. Schön melodisch, das Tempo variiert und die fünf Jungs scheinen Spaß an der Sache zu haben. Ich höre alte Muff Potter raus, auch Pascow wird den Herren nicht unbekannt sein, irgendwo bemerke ich einen Hauch Tote Hosen. Die Texte sind größtenteils politisch bzw. sozialkritisch und werden schön rotzig dargeboten.“

VINYL KEKS (https://bit.ly/36PCoIF)

„“Verdammte Stille“ ist ein verdammt gutes Deutschpunk-Album. Sauber eingespielter Sound, Texte mit Aussage und Haltung und der Wut im Bauch, die Punkrock heute braucht.“

PUNKROCKERS RADIO (https://bit.ly/3davS01)

„Geliefert wird lupenreiner Politpunk mit deutschen Texten. Parolen und Texte sind szenetypisch, die Musik auch. Keine Überraschung, wenig Eigenständigkeit. Wirkt für mich alles sehr schnell rausgehauen. (…) Potenzial ist bei Graupause definitiv vorhanden, aber das muss man auch abrufen.“

BIERSCHINKEN (https://bit.ly/33HrCSC)

„Zu dem Song „Max Mustermann“, der das deutsche Spießbürgertum aufs Korn nimmt, produzierten die Musiker in Lüdenscheid und Meinerzhagen ein Musikvideo mit den beiden Beleuchtern Felix Brückner und Tobias Kastleiner, wobei Brückner auch die Kameraarbeit übernahm. (…) Ferner dreht sich der Song „Es brennt“ um Neonazis und „besorgte Bürger“, der Titel „Glück“ thematisiert die Konsumgesellschaft, und „Flieger“ macht die Kinderprostitution in Thailand zum Thema. „Das Geschäft mit dem Tod“ behandelt schließlich das Thema Waffenexporte.“

LÜDENSCHEIDER NACHRICHTEN (https://bit.ly/30MN9r4)